tinjo! Der Blog - tinjo!

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

War das Leben wirklich anders?

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 13/3/2016 15:51:53
Tags: OttoRiedoDominikRiedo

Die "Berner Zeitung" berichtete am 10.03.2016 über das Buch von Dominik Riedo:
"Nur das Leben war dann anders" Nekrolog auf meinen pädophilen Vater"

Wie "anders" war denn das Leben wirklich? Gibt das Buch einen wahren Aufschluss?

(http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Mein-Vater-war-paedophil/story/25089837)
Ich hätte gerne eine Kommentar abgegeben zum obgenannten Bericht, aber scheinbar ist das nicht (mehr?) möglich.
So habe ich ich meine Gedanken dazu per Mail an die Redaktion gesandt:


"Das Buch von Dominik Riedo ist ein sehr verdankenswerter Beitrag zum besseren Verständnis der Problematik "Pädophilie".
Man muss sich beim Lesen dieses Buches jedoch bewusst sein, dass der Verfasser - der Sohn eines "Pädophilen" -  in mehrfacher Hinsicht vorbelastet ist und somit nicht unvoreingenommen das Thema als solches  beurteilen kann. Das ist auch nicht Absicht und Aufgabe dieses Buches.
Es wäre aber Pflicht der Medien, bei der Vorstellung eines solchen Buches zu unterscheiden zwischen dem, was im Buch geschrieben und erreicht werden wollte und dem Thema als solches. Das geschieht aber nicht nur hier nicht, sondern generell, wenn es um das Thema "Pädophilie" geht.
Man spürt in den Worten von Miro Zbinden dieselben Vorurteile heraus, die generell die Gesellschaft dem Thema "Pädophilie" gegenüber hat. Das ist an sich nicht verwunderlich, weil eben  absolut "gesellschafstkonform".

Ist das aber nicht eine unglaubliches, aber (fast) überall praktiziertes Versäumnis der Medien, aus Prinzip bei diesem Thema einfach zu ignorieren, was wissenschaftlich und vielfach mit Statistiken verifiziert, gesagt und geschrieben wird? Einfach unbeachtet zu lassen, wo differenziert wird zwischen "Kindsmissbrauch" und der Realität entsprechender Lebensweise und dem effektiven sexuellen Verhalten von "Pädophilen"?

Da besteht ein grosser Nachholbedarf und in der üblichen Praxis der Medien ein beispielloses Fehlen von realer und wissenschaftlicher Ausgeglichenheit.

Dann müsste auch bemerkt werden, dass sich im Buch von Dominik Riedo einige Widersprüche auftun.
Nur ein Beispiel:
Wo kann er nachweisen, dass sein Vater wirklich "Opfer" hinterlassen hat?
Weshalb widmet er das Buch "allen Opfern", wo er doch im letzten Kapitel schildert, wie er von einem dieser scheinbaren "Opfer" erfährt, dass sein Vater dessen "bester Freund" und "liebsten Menschen, den ich je kennen gelernt habe" war, und dass an der Abdankung "mindestens vier ehemalige Geliebte" seines Vaters dabei waren und einer davon - jetzt Vater von sechs Kindern - die Verwandtschaft des Verstorbenen über ihr Verhalten beschimpfte und seinen toten Freund in Schutz nahm und bedauerte, dass er nicht alle Versprechen ihm gegenüber einhalten konnte?


Mehr über das Buch hier!


Bookmark and Share

Kein Kommentar
 
Bitte klicken Sie unter dem Text auf "Alles lesen". Dann sehen Sie den ganzen Beitrag, können sich am Blog beteiligen und frühere Blogeinträge lesen!
Kategorien
Stichworte
Kinderschänder Marcel Umberto Sozialarbeiter Kinderpornographie Schweizer verschwunden! Rämibühl todernste Satire! Kinder SONNTAG Jaqueline Beta Meier out Persönlichkeitsstörung Fachbuch GLP Populismus Fichen Bäumle tinjosHOMEPAGE Aschersleben Ecpat Grünen Nulltoleranz:Lehrer Stereotype revolutionär. Kanton Anzeiger Video Sexualdelikt Schlatter Urbaniok! Partei in dubio pro reo Fischer Sepp mit Stiftung Flavia Coming «Azov Nacktheit Grüne Partei Deutschland Films» homosexuelle Paare Professor Otto Graf NZZ Masse Kipo Amt Erich Neujahr Locarno Tages minderjährig Journalist Kindes entlassen! ist Bewährungs Oktober Asylsuchende Frei Hansjürg Initiative der Lügenberichte Meier Ecco Friedrich AM Gölz Zürich Fotres Osterheider Ostern Madrid Deutschland Sarganserländer Jahren... Verführung Berufsverbot Kritik Trump Präventionstherapie lernbar Test Die Jaqueline Fehr Michael Zwangsbehandlung 15 Moral Rechte Taner Handel Darbellay Kommunikationsfachmann Strafverschärfung Lust Cäsar Ukraine Material Balthus Urbaniok ARCHIV Krieg 11. Kiliç Fehr Kraushaar Florian Glaube Hexenjagd Familienvater Präsident Schwulenehetze Dummheit Kadermann Riedo Beat DANKE!Anregungen Pöschwies Regula Martin Petra BLOG Operation Spade Medien lebenslanges Mangas Hugo Stiefkindadoption Kirchenskandal Brühlmann nicht gestorben! Talia Lumengo Son internationaler Entkriminalisierung Mildenberger Scheuber Saladin Egli international Sex Therapie Amnesty Knecht Thomas pädophile Lehrer Leserbrief Polizei Weltwoche Mark Lautmann marche Zangger bei Bendit Kind des Suizid DAniel Cohn Schwager Dominik Frau Hürlimann Brigitte Jürg Schweiz: Carl TABUZONE Cornelia Mutterbrust Henning Hachtel Kazis Patzen MH17 Hartmann Burgdorf Gymnasium Würde Freundschaft Bundesgericht richterliche Logik Leiterin Beier Kastration Polanski Revisionsprozess Day Sextäter Ueli JVA ohne Uriella am Klischee First Jungsforum Sonntagszeitung Mädchen Justiz Menschenrechte Polizist Walensee Kinderrechte Norlik Richter Mansour Edathy Verdacht Stamm für schiessen Cervik Vollzugdienst Filmfestivael Alge Fachbereichs Recht oder Gerechtigkeit? blanche und Fall Kindertrauma Bongni Bundegericht Verdingkinder pornografischem Teenagermädchen Rüdiger Zeitung grosses Gemächt Jegge Kinderschutz Recht Migrationsbehörde Wildgartner Leiter Fahrlässigkeit erlaubt? Süddeutsche Deutschlehrer Pädophilen Verhältnismässigkeit Marc ab Barron Daniel
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü