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Uriella und Jesus

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 20/8/2015 09:16:54
Tags: Uriella

Die Sektenführerin Uriella setzt sich für Beat Meier ein.
Ausgerechnet bei "Blick"...!

Und wie reagiert der "Blick" auf einen handgeschriebenen inhaltsschweren Brief dieser alten Dame im Rollstuhl?

Mit einem Hetzartikel, geschrieben von einem (eigentlich pensionierten) "Journalisten", der wohl auf nichts so sehnlich gewartet hat wie auf die Möglichkeit, endlich wieder einmal etwas über seinen wohl am meisten "hassgeliebten Bubenschänder" zu schreiben und weitere alte Lügengeschichten (auch über mich) aus seiner Feder wieder aufzuwärmen.

Was die Uriella dem Blick wirklich als Herzensanliegen mitteilen wollte, interessiert die Redaktion scheinbar  nicht. Und diesen Hassverbreiter schon gar nicht...


Fazit des Berichtes, bzw. Resultat des Denkens dieses "Journalisten":
"Weshalb dieser verwahrt wurde, interessiert die Weltuntergangs-Prophetin nicht. Trotzdem ist sie sicher: Der Bubenschänder sei unschuldig."

Denken und vernünftig urteilen ist nicht jedermanns Sache. Jede/r möge ich seine eigenen Gedanken zu dieser "tollen"  "Blick"-Story  machen...!

Hat dieser ausgezeichnete "Journalist"  nicht gemerkt, wie Uriella überzeugt ist, dass es mehr als fragwürdig ist, wie die Schweiz Menschen ihrer Freiheit beraubt nur aufgrund von durch seelenlose Computer berechnete Vermutungen, was in fünf oder zehn Jahren durch einen ehemaligen "Täter" vielleicht geschehen könnte?

Ist solches Einsperren wegen "in den Sternen stehenden" Vermutungen "vernünftiger" als die Hilferufe einer von ihrem tiefen Glauben geleiteten Dame, die immerhin schon seit Jahrzehnten ihr ganzes Leben darauf ausgerichtet hat, Gutes zu tun und auch viel Gutes getan hat?

Ob nun Uriella aus eigenem Empfinden sich für Beat einsetzt oder ob es Jesus ist, von dem sie die Botschaft empfing, bleibt ihr Geheimnis. Dass sie ausgerechnet den "Blick" auswählte als Partner für ihren Einsatz für den wirklich absolut zu Unrecht Verwahrten, kann ich zwar nicht verstehen, aber vielleicht geschehen da wirklich noch "Wunder"...

Es könnte ja sein, dass wirkliche Journalist/inn/en ( solche, denen es nicht nur darum geht, ihre persönlichen Hassgefühle vor dem Volk auszubreiten, auch beim "Blick"), sich unvoreingenommenen Gedanken machen, ob da nicht Unrecht geschieht, das wirklich zum Himmel schreit. Und Beat ist nicht der einzige Verwahrte, der absolut zu Unrecht seit nun Jahrzehnten im Gefängnis sitzt. Es gibt übrigens kein anderes zivilisiertes Land, in dem Verwahrte nach der Strafverbüssung weiterhin ohne jede "Straf"erleichterung (ohne Wissen wie lange noch...!), ihr Leben als Strafgefangene  verbringen müssen.

Nochmals: Ich kann nicht verstehen, dass Uriella ausgerechnet beim "Blick" hoffte, Verbündete zu finden für ihr mehr als berechtigtes Anliegen.

Aber ich schliesse nicht aus, dass sie etwas erreichen kann, was bisher noch niemand fertig brachte: Aufzurütteln, dass endlich etwas geschieht zur Rückkehr zum
eigentlichen Auftrag des Strafwesens und bei dieser masslosen Pervertierung für Abbruch gesorgt wird.
Und zwar fristlos!...  


NACHTRAG am Abend:
Wie aus eigener Erfahrung bekannt, hat Dammann der Uriella (über ihren Ehemann)  Fragen gestellt, auf die er subito eine Antwort erwartete..
Er hat die Antworten scheinbar auch subito erhalten.


Glaubt Dammann denn, er könne Antworten erhalten, die seinem Hassempfinden entsprechen?
Wenn nicht, warum stellt er den solche Fragen?

... und interessant ist
, dass die meisten Internet-Kommentare - sowohl im Blick wie in 20min abschätzige Bemerkungen gegen Uriella enthalten und weniger (aber dafür altgewohnte...) negative Bemerkungen zu Beat.
Nachtrag am 2.September:
Ich habe einen sehr schönen und reichlich verzierten Brief von Uriella erhalten!
Hier die Kopie:

Daraus ist als Entscheidendes zu lesen, dass es nicht Uriella war, die zuerst mit dem "Blick" Kontakt aufgenommen hat, sondern dass der Journalist Viktor Dammann ihr zuerst geschrieben und ihr Fragen gestellt hat, auf die sie geantwortet hat. Sie hat mich auch über den Ablauf der Korrespondenz informiert und mir mitgeteilt, was sie dem "Blick" geschrieben hat. Daraus geht deutlich hervor, wie wenig der Dammann auf das eigentlche Anliegen von Uriella einegangen ist, bzw. wie dieses einmal mehr zu Ungunsten von Beat Meier ausgeschlachtet wurde...

Nachtrag am 3.September 2015:

Auch die deutsche Zeitung "Die Welt" hat einen Artikel zu Uriellas erstem Lebenszeichen nach Jahren veröffentlicht. Allerdings wurde ein wichtiger Absatz, in welchem die Journalistin auf die "Aktion Freebeat" und auf die ihr von mir gegebenen Informationen aufmerksam machte, einfach weggelassen.
Mein erster Kommentar blieb nur kurz veröffentlicht und wurde dann gelöscht:
"
Martin Joos • vor 18 Minuten Dies wartet darauf, von DIE WELT genehmigt zu werden.
Obwohl Frau Huwiler Zugang gehabt hätte zu mehr Informationen zum Fall Beat Meier, übernimmt sie einfach alte Medienlügen. Beat Meier ist nur verwahrt, weil er - nach Ansicht der Forensiker - "nicht therapierbar" ist. Er weigerte sich eben, sich gegen etwas therapieren zu lassen, das er nie getan hat. Und das wird ihm einfach nicht geglaubt, obwohl es eindeutige Beweise durch Arztzeugnisse dafür gibt, die aber vom Gericht einfach ignoriert wurden. Seine (ungerechte) Strafe hat er schon längst abgesessen."

Eben habe ich einen neuen Kommentar  abgegeben (3.September 2015, 11 Uhr), nachdem mir Frau Huwiler  mitgeteilt hat, dass Ihr Bericht gekürzt wurde, ohne dass sie darüber von der Redaktion informiert wurde. (Axel Springer- Mentalität...!)  
Mal schauen, wie lange dieser stehen bleibt!:

"
Martin Joos • vor einer Stunde Dies wartet darauf, von DIE WELT genehmigt zu werden.
Frau Huwiler hat sich sehr eingehend über die wahren Umstände erkundigt, die zu Beat Meiers Verwahrung führten. Leider wurde dieser Teil ihres Berichtes weggelassen. Beat Meier ist nur verwahrt, weil er - nach Ansicht der Forensiker - "nicht therapierbar" ist. Er weigerte sich eben, sich gegen etwas therapieren zu lassen, das er nie getan hat. Und das wird ihm einfach nicht geglaubt, obwohl es eindeutige Beweise durch Arztzeugnisse dafür gibt, die aber vom Gericht einfach ignoriert wurden. Seine (ungerechte) Strafe hat er schon längst abgesessen. "


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