tinjo! Der Blog - tinjo!

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Pädophile suchen Hilfe bei Therapeuten

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 29/1/2014 10:50:12

Ein Leben, ohne Kinder zu missbrauchen

Schon dieser Satz zeigt, unter welchem Zwang diese angebotene Therapie steht.
Eigentlich sollte es zumindest jenen Leuten, die sich auf irgend eine Weise beruflich mit dem Thema befassen, schon längst klar sein, dass Kinder weder "richtig" gebraucht noch "miss"braucht werden können. "Brauchen" kann man nur Gegenstände. Menschen kann man zwar für gewisse Zwecke heranziehen, aber dann wird nicht der Mensch "gebraucht" oder "missbraucht", sondern er wird benötigt oder ist erwünscht für etwas oder es geschieht bei einem "Missbrauch" etwas, das nicht dem allgemeinen "Brauch" entspricht.

Und da läuft beim "Kindmissbrauch" eben in doppeltem Sinne etwas falsch:

1. ist es nicht das Kind, das "missbraucht" wird, wenn ein Erwachsener etwas Sexuelles an ihm vornimmt, das es nicht will, sondern es ist der Erwachsene, der seine Übermacht missbraucht. Und dazu "braucht" er eben ein Kind. Weil man Kinder aber weder "gut" noch "schlecht" gebrauchen kann, liegt die Missetat nicht am Kind, sondern im Machtmissbrauch des Erwachsenen. Das heisst, es muss ergündet werden, was  er wirklich getan hat, in welchem Schweregrad er seine Macht missbraucht hat und ob das Kind wirklich Schaden erlitt, oder ob es mehr darunter leidet, dass der Kontakt zerstört wurde.

2. deshalb ist das zu ahnende Vergehen nicht ein sexuelles, sondern ein Ausnützen der Übermacht. Doch wenn es um "sexuellen Kindsmissbrauch"  geht, wird kaum je darüber berichtet, was wirklich geschah, sondern es wird einfach vorausgesetzt, dass das, was der Erwachsene mit dem Kind tat, gegen dessen Willen geschah. Das heisst, das Kind hat weder das Recht noch die Möglichkeit zu sagen, ob es den ihm nicht erlaubten Kontakt nicht auch selbst gewünscht hat und die Zerstörung der Beziehung die eigentliche Katastrophe ist.
Das Kind hat keine Möglichkeit das auch ihm zustehende Menschenrecht geltend zu machen und sich für eine Beziehung zu wehren, die es nicht als Gewaltmissbrauch des Erwachsenen empfindet.

Das nun auch in der Schweiz entstehende Präventionsprojekt gegen "Kindsmissbrauch" widerspricht schon beim Start einem wesentlichen Menschenrecht: nämlich in erster Linie demjenigen des Kindes (welches ja auch ein "Mensch" ist!), selbst zu bestimmen, ob und wie es Kontakt zu einem Erwachsenen haben will und ihm zugetraut wird, dass es sich wehren kann, wenn dieser seine Übermacht missbraucht. Und dem "Pädophilen wird - trotz wissenschaftlich widerlegten Behauptungen und Vorurteilen - jedes Recht auf ein Leben nach seinen Empfindungen verwehrt, auch wenn er sich dabei an die "goldene Regel" hält.

Die derzeit 30 Pädosexuellen, die an einer Therapie am Forensischen Institut Ostschweiz teilnehmen, müssen sich mit dem Ziel einverstanden erklären, "dass sie
ein Leben ohne Sexualität führen müssen", sofern sie sich nicht auf solche mit einem Erwachsenen einlassen können. Sogar Pornographie, die auf ihre Interessen ausgerichtet ist, wird ihnen verboten, auch solche, bei denen nie ein Kind geschädigt wurde!

"Einer von 100 Männern ist laut Schätzungen von Fachleuten pädosexuell veranlagt." heisst es  in diesem Bericht. Und dieser also nicht so kleinen Minderheit wird einfach das Diktat auferlegt:
"Das Leben lang kein Sex mit anderen!"

Das heisst aber - von der andern Seite her betrachtet - auch: Kinder haben, so lange sie Kinder sind,  ihre Sexualität nur unter Kindern zu leben, sofern ihnen solche überhaupt zuerkannt wird.

Das ist doch selbstverständlich und überhaupt nicht hinterfragbar, wird man mir jetzt zurufen! Kinder haben keine sexuellen Interessen an Erwachsenen. Und die, die solches haben, sind bereits von übergriffigen Erwachsenen verdorben worden.

Ist das wirklich so klar?

  • Wer bringt mir die aktuellen wissenschaftlichen Belege dazu?

  • Was wird denn konkret unter Sexualität zwischen Erwachsenem und Kind verstanden?

Weshalb wird jede Beziehung von einem Erwachsenen zu einem Kind als "Missbrauch" gewertet, wenn etwas "Sexuelles" dahinter vermutet wird, auch wenn das Kind mehr unter der Zerstörung dieser Beziehung leidet, als an dem, was es mit diesem Erwachsenen wirklich erlebte?

Solche Fragen werden in diesem gestarteten Projekt sicher überhaupt nicht gestellt. Oder wenn, dann wohl höchstens unter dem unhinterfragbar, "ewig" geltenden Axiom, wie ein solches bis ins 19. Jahrhundert aufgefasst wurde, das " weder eines Beweises" bedarf, noch ist es einem Beweis zugänglich." : Sexualität zwischen Erwachsenem und Kind ist in jedem Fall schädlich fürs Kind und deshalb ist der Erwachsene wegen "Missbrauch" zu bestrafen
oder: "Was nicht sein darf, kann nicht sein"

lesen Sie hier weiter!


siehe auch hier
weiterer Bericht zur Kampagne hier


Bookmark and Share

Kein Kommentar
 
Bitte klicken Sie unter dem Text auf "Alles lesen". Dann sehen Sie den ganzen Beitrag, können sich am Blog beteiligen und frühere Blogeinträge lesen!
Kategorien
Stichworte
Recht entlassen! todernste Satire! Fall Verdingkinder Scheuber Darbellay Alge Klischee Ostern Erich ab Michael pornografischem Nulltoleranz:Lehrer Uriella Kindes Kinderschutz BLOG Die Osterheider Jungsforum schiessen Ueli Urbaniok First Petra Krieg Saladin Martin Masse Rechte ohne «Azov Beier Marcel Fotres Filmfestivael Aschersleben Stiftung Cäsar Oktober Urbaniok! Hürlimann Schwager Test DANKE!Anregungen lebenslanges Jahren... Berufsverbot Polizist der AM Stiefkindadoption Mansour Locarno Grünen 11. Sextäter blanche Fehr Edathy Kindertrauma Lumengo Barron Bundegericht Persönlichkeitsstörung Strafverschärfung Verdacht nicht gestorben! Kastration marche Pädophilen Jürg richterliche Logik Professor Sarganserländer Kipo Hansjürg Zangger Stamm Wildgartner Präsident Cervik Kraushaar Deutschland Operation Spade Fachbereichs Verführung Teenagermädchen Asylsuchende ARCHIV Otto Populismus Mark Daniel out Brigitte Jaqueline Cohn Walensee Lautmann Initiative Kinderschänder Sex Gymnasium revolutionär. MH17 Freundschaft Pöschwies homosexuelle Paare Bewährungs mit Würde Moral Schweiz: Egli Kiliç Handel TABUZONE grosses Gemächt tinjosHOMEPAGE Ecpat Jaqueline Fehr Kanton Richter Deutschlehrer lernbar Hachtel Suizid Mangas Schlatter Coming Grüne Partei Deutschland Migrationsbehörde Präventionstherapie Beta Meier pädophile Lehrer Flavia minderjährig für Sepp Gölz Sozialarbeiter Sexualdelikt Rämibühl Balthus Kritik Kinder Kinderpornographie Revisionsprozess Frau Taner Schweizer Tages Rüdiger Mildenberger DAniel Talia Glaube Zwangsbehandlung Video Amnesty Entkriminalisierung Stereotype Schwulenehetze Fahrlässigkeit erlaubt? Polanski Florian Patzen Umberto Polizei SONNTAG Nacktheit Regula Mädchen Bongni Cornelia Süddeutsche Henning Friedrich GLP Zeitung Norlik Journalist Carl Zürich Leiterin Trump ist Lügenberichte Dummheit Dominik Burgdorf Weltwoche Brühlmann Partei Beat Anzeiger Mutterbrust Therapie Justiz Neujahr Kind Hexenjagd JVA Films» Material Kazis Fachbuch Graf Bäumle Fischer und Amt des Hugo Kirchenskandal Sonntagszeitung Bundesgericht Hartmann Marc Riedo Kommunikationsfachmann Kinderrechte Bendit Medien bei internationaler Leserbrief Ukraine Kadermann 15 Familienvater Verhältnismässigkeit Madrid Recht oder Gerechtigkeit? Fichen Thomas Son Lust Knecht NZZ international verschwunden! Frei in dubio pro reo Day am Leiter Jegge Vollzugdienst Meier Menschenrechte Ecco
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü