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Gehören Kinder wirklich sich selbst?

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 6/9/2012 21:53:20
Tags: Jaqueline, Fehr, Menschenrechte

«Wir müssen lernen, dass Kinder sich selber gehören»


Da gehe ich mit Frau Jaqueline Fehr einig und möchte sie voll in ihrem Vorstoss unterstützen. Sogar ihre Gründe kann ich nachvollziehen. Auch ich stelle Menschenrechte über sogenannt göttliche Vorschriften. Ganz besonders , wenn es Menschenkinder
geht!

Ich unterstütze jeden Vorstoss, der Scha
deneinwirkungen an Kindern zu verhüten versucht.  Ganz besonders, wenn es sich um bleibenden Schaden handelt!

Leider besteht zwischen Frau Fehr und mir jedoch seit einigen Jahren eine wohl
unlösbare Diskrepanz. Dazu wäre Unvereingenommenheit Voraussetzung, und das kann ich von ihr auf diesem speziellen Gebiet leider nicht erwarten.

Sie werden kaum drei Mal raten müssen, welches "Gebiet" ich meine!
Richtig: Frau Fehr und die überwältigendene Mehrheit ist nämlich zudem der Ansicht, dass Kinder einzusehen haben, dass Erwachsene besser wissen, was für sie gut ist und was nicht.

  • Deshalb werden sie einmal vor Zugriffen wie Beschneidung oder Ohrlochstechen durch Erwachsene geschützt, während sie aus lukrativen Gründen wegen ihrer "Herzigkeit" schamlos für Reklamzwecke missbraucht werden dürfen.


Nein, selbstverständlich darf da nicht von "Missbrauch" gesprochen werden. Die Kinder werden ja ganz anständig gefragt und auf ihre Mitarbeit lieb vorbereitet und bekommen sogar Geschenke dafür und ihre Eltern sicher ein grosszügiges Honorar.

Also alles bestens?

Wir befinden uns
aber noch wirklich nicht auf dem "Gebiet", das ich meine und auf welchem es holprig und glitschig wird!

Frau Fehr stimme ich zu, wenn sie sagt:
"Kinder sind nicht dazu da, unsere Vorstellungen von einem hübschen Töchterlein oder einem coolen gepiercten Sohnemann zu erfüllen. Der Körper unserer Kinder gehört ihnen. Und sie sollen darüber entscheiden, was mit ihm passiert."


Genau! Sie
sollen selbst darüber entscheiden, was mit ihrem Körper passiert. Ich bin auch einig mit ihr, dass alles versucht werden muss, Kinder vor Schaden zu bewahren.

Doch das wird nie hundertprozentig gelingen, sonst dürften Kinder nicht mehr aus dem Hause raus, zuviele Gefahren warten
draussen. Sie könnten aber auch in ihrem eigenen Bettchen verbrennen, was durch unglückliche Umstände auch schon geschehen ist. Wären sie also  besser gar nie geboren?

Frau Fehr ist für hundertprozentigen Kinderschutz, wenn es um "Pä
dophilie" geht, das hat sie mehr als einmal öffentlich verkündet.
(Ein bedenklicher "Schnellschuss" von ihr kann hier nachgelesen werden!)


Sie kann aber auch differenzieren, das hat sie in einem Beobachter-Interview bewiesen und weiss, wo Kinder am meisten Schutz vor Gewalt brauchen!

>>>mehr dazu hier!<<<


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